3.5 Routing-Protokoll / Lokaler Benutzer

In diesem Schritt des Wizard wird festgelegt welche Protokolle geroutet werden sollen. Hier ist nur IP erforderlich, wenn das Netzwerk wie in den Voraussetzungen angegeben durchgängig TCP/IP unterstützt. Außerdem kann festgelegt werden, ob der Wizard automatisch ein Benutzerkonto erzeugen soll, welches es anderen Routern ermöglicht sich auf diesem Router einzuwählen. Dies ist unbedingt empfehlenswert wenn das Routing zwischen den Netzwerken korrekt in beide Richtungen erfolgen soll.

Protokolle/Lokaler Benutzer
Bild 3.5 Festlegen der Protokolle / Erzeugen eines Benutzerkonto

Dieses Konto trägt exakt den Namen der Routingschnittstelle und hat Einwählrechte. Bei einem Standalone-Server (Server der weder ein Domänencontroller noch Mitglied einer Domäne ist) wird das Konto als lokales Benutzerkonto erzeugt. Bei einem Mitglieds-Server oder einem Domänencontroller wird das Konto als Domänenkonto angelegt. Die Anmeldeinformationen für dieses Konto gibt ein anderer Router an um sich auf dem lokalen Router einzuwählen. Nur wenn der Benutzername exakt dem Namen der Schnittstelle entspricht erkennt der Routing und RAS-Server das es sich um eine Routingverbindung handelt. Ist ein anderes Konto bei der Anmeldung angegeben, wird die Verbindung als RAS-Verbindung behandelt. Mit einer RAS-Verbindung aber ist kein Routing möglich, das heißt andere Hosts als der Server können im anderen Subnetz nicht erreicht werden. Das Konto kann natürlich auch manuell angelegt werden. Dabei sind die oben genannten Voraussetzungen zu beachten.

Kontoinformationen für Remoterouter
Bild 3.6 Kontoinformationen für Remoterouter

Beispielszenario

Wir lassen den Wizard ein Benutzerkonto für den Remoterouter erstellen. Wir gehen davon aus das die Schnittstelle in Hamburg Routing_F heisst. Somit wird in Hamburg durch den Wizard der Benutzer Routing_F erzeugt. Analog dazu erzeugt der Wizard in Frankfurt ein Benutzerkonto Routing_HH.


Kapitel zurück Home Kapitel vor
Kapitel zurück Home Kapitel vor