Zunächst müssen einige Einstellungen in den Netzwerkeigenschaften getroffen
werden. Diese erreichen Sie über Rechtsklick auf das Netzwerkumgebung-Icon
auf dem Desktop und Auswahl von Eigenschaften. Eine weitere Möglichkeit ist
es das Arbeitsplatz-Icon doppelt anzuklicken und dann den Ordner Systemsteuerung
auszuwählen. Im Systemsteuerung-Ordner gibt es ein Icon mit dem Namen Netzwerk.
Doppelklicken Sie dieses befinden sie sich ebenfalls in den Netzwerkeigenschaften.
Eine dritte Möglichkeit führt über das Startmenü unter dem Eintrag Einstellungen
ebenfalls in den Ordner Systemsteuerung, wo sie dann das Netzwerk-Icon anwählen
können.
Wenn Ihre Netzwerkkarte ordnungsgemäß installiert ist, sollte in den Netzwerk- eigenschaften bereits Ihre Netzwerkkarte eingetragen sein. Ist dies nicht der Fall liegt eine fehlerhafte Installation der Netzwerkkarte vor. Hinweise hierzu finden Sie im vorhergehenden Abschnitt über die Installation der Netzwerkkarte.
Folgende Komponenten benötigen Sie in der Netzwerkumgebung noch zusätzlich zur Netzwerkkarte:
Die markierten Komponenten müssen auf jeden Fall installiert sein um das Windows-Netzwerk in Betrieb zu nehmen.
Sollten diese Komponenten noch nicht vorhanden sein, dann fügen Sie diese
über den Hinzufügen-Button noch ein.
Anmerkung:
Haben Sie z. B. noch eine ISDN-Karte installiert so hat diese in der Regel auch einen eigenen Eintrag für das TCP/IP-Protokoll, d. h. also das TCP/IP-Protokoll muss zweimal, für die Netzwerkkarte und die ISDN-Karte aufgeführt sein.
Diese vier Komponenten sind die notwendigen Komponenten um ein funktionstüchtiges Windows98-PeerToPeer-Netzwerk aufzubauen.
Bestimmte Anwendungsfälle erforden möglicherweise einige zusätzliche Optionen in den Netzwerkeigenschaften (z. B. ein weiteres Protokoll wie das IPX/SPX-Protokoll). Diese müssen Sie dann jeweils im speziellen Fall über die Hinzufügen-Schaltfläche ergänzen.
Über die Schaltfläche Eigenschaften öffnen sich für jeden Eintrag in den Netzwerkeigenschaften noch einige zusätzliche Konfigurationsmöglichkeiten. Ich möchte hier noch einmal auf die für den reibungslosen Betrieb des Netzwerks wichtigen Einstellungen eingehen:
Hier muss unter dem Reiter Bindungen ein Häckchen vor dem TCP/IP-Protokoll stehen und vor jedem anderen Protokoll, welches sie eventuell zusätzlich nutzen wollen.
Das Kontrollkästchen muss vor jedem zur Nutzung vorgesehenen Protokoll aktiviert sein
Unter dem Reiter Bindungen muss das Kontrollkästchen vor "Client für Microsoftnetzwerke" und vor "Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke" akitviert sein.
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Unter dem Reiter IP-Adresse müssen Sie das Optionsfeld "IP-Adresse festlegen" aktivieren. Nun müssen Sie für jeden Computer in Ihrem Netzwerk eine eindeutige (einmalige) IP-Adresse vergeben. Für lokale Netzwerke ist ein spezieller Bereich von IP-Adressen reserviert. So wird ausgeschlossen, dass es zu Komplikationen mit IP-Adressen von Rechnern im Internet kommt. Diese sogenannten Klasse C - Adressen haben die IP-Nummern 192.168.0.0 bis 192.168.255.255. Es ist empfehlenswert die IP-Adressen in Ihrem Netzwerk fortlaufend zu vergeben um so doppelte IP-Adressen auszuschließen. Also geben Sie dem ersten Computer die IP-Adresse 192.168.1.1, dem zweiten 192.168.1.2, usw. In das Feld Subnet Mask tragen Sie für alle Computer folgende Ziffern ein: 255.255.255.0
Jeder Computer im Netzwerk muss eine eindeutige IP-Adresse aus dem Klasse-C-Bereich haben
Weiterhin müssen Sie in dem Auswahlfeld unterhalb der Netzwerkkomponenten den Eintrag für Primäre Netzwerkanmeldung auf "Client für Microsoft-Netzwerke" stellen.
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Klicken Sie dann den Button Datei- und Druckerfreigabe an und aktivieren Sie die beiden Kontrollkästchen vor "Anderen Benutzern soll der Zugriff auf meine Dateien ermöglicht werden" und vor "Anderen Benutzern soll der Zugriff auf meine Drucker ermöglicht werden".
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Falls Sie auch eine ISDN-Karte installiert haben, sollte beim Eintrag
für das TCP/IP-Protokoll für den DFÜ-Adapter unbedingt die Bindung zu
"Datei-und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke" deaktiviert sein, denn
dies stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, sobald Sie online sind.

Die Datei- und Druckerfreigabe sollte für das TCP-IP-Protokoll des DFÜ-Adapters deaktiviert sein, da sie sonst ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt
Unter der Registerkarte Identifikation können (bzw. müssen) Sie einen Namen
für Ihren Computer und einen Namen für die Arbeitsgruppe der dieser Computer
angehört eingeben. Der Name des Computers, ist der mit dem dieser Computer
dann in der Netzwerkumgebung erscheint, er muß daher eindeutig im Netzwerk
(zumindest für die Arbeitsgruppe zu der er gehört) sein.
Die Arbeitsgruppe sollte in Ihrem Netzwerk bei allen beteiligten Computern
den gleichen Namen tragen.
In dem Feld Beschreibung können Sie einen beliebigen Kommentar eintragen.
Der Reiter Identifikation in den Netzwerkeigenschaften
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie Sie Ressourcen im Netzwerk freigeben.
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