Nachtrag

Wenn man kein Geld in eine kommerzielle Lösung für „POP3-Connector“ und „eMail-Disclaimer“ investieren möchte, ist es ebenso unwahrscheinlich dass man in neue Hardware in Form eines separaten zweiten Mailservers investieren will. Daher ist es in den meisten Fällen von Interesse, dass alles auf einem Server läuft, zumeist dem Windows Small Business Server. Da sowohl hmailserver als auch Exchange Mailserver sind und daher im Normalfall die gleichen Ports belegen ist es zunächst notwendig eine Koexistenz der beiden Mailserver auf einem Serverbetriebssystem zu ermöglichen. Die aus meiner Sicht praktikabelste Lösung hierfür ist die Zuweisung einer zusätzlichen IP-Adresse aus dem lokalen Netzwerk für den hmailserver.

Man weist hierfür dem lokalen Netzwerkadapter eine zusätzliche IP-Adresse aus dem lokalen Netz zu. Danach weist man im Exchange-Systemmanager unter den Eigenschaften des virtuellen Standardserver für SMTP alle IP-Adressen außer der für den hmailserver gedachten IP zu. Damit bleibt diese IP-Adresse frei für den hmailserver. Der hmailserver wird unter Settings-Advanced-TCP/IP-Ports auf die zusätzliche IP-Adresse festgelegt. Ein Neustart des Exchange-Servers und des hmailservers oder einfach ein Server-Neustart schließt die IP-Konfiguration ab.

Es wäre natürlich auch eine Virtualisierungslösung denkbar in der der hmailserver in einer virtuellen Maschine läuft.

Zusätzliche IP festlegen

Virtueller Standardserver IP festlegen

hmailserver IP festlegen


HOW-TO: Einrichten eines POP3-Connectors und automatisches serverseitiges Einfügen eines Disclaimers/Impressum für eMail-Nachrichten am Beispiel von Windows Small Business Server 2003