Archiv für die Kategorie ‘Windows Vista’

Medion MD 96350 – Windows-Leistungsindex – Notebook (15,4″)

Freitag, 21. Dezember 2007

Das Notebook Medion MD 96350 (Aldi) habe ich in der Konfiguration mit Intel Core 2 Duo T5250 (1,5 GHz) und 2 GB Arbeitsspeicher getestet.

Ergebnisse wie folgt:

Windows-Leistungsindex (gesamt): 3,4

Prozessor: 4,6
RAM (Arbeitsspeicher): 4,5
Grafik: 3,4
Grafik (Spiele): 3,5
Primäre Festplatte: 4,9 GHz

Fujitsu Siemens Amilo Si1520 – Windows Leistungsindex (Notebook-12,1″)

Freitag, 21. Dezember 2007

Die Werte für das FSC-Laptop Amil Si1520 in der Konfiguration mit Intel Core 2 Duo T5500 (1,6 GHz) und 1 GB RAM:

Windows-Leistungsindex (gesamt): 3,1

Prozessor: 4,7
RAM (Arbeitsspeicher): 4,5
Grafik: 3,1
Grafik (Spiele): 3,1
Primäre Festplatte: 4,7

Neue Kategorie Windows-Leistungsindex

Freitag, 21. Dezember 2007

In dieser Kategorie veröffentliche ich den Windows-Leistungsindex von verschiedenen Systemen die ich testen konnte. Wer will kann hier natürlich auch gerne Ergebnisse für sein eigenes System veröffentlichen.

Microsoft Prüfung 70-620 (Configuring Windows Vista Client)

Mittwoch, 21. November 2007

Heute habe ich bei einem Prometric-Testcenter die Microsoft Prüfung 70-620 (Configuring Windows Vista Client) in englischer Sprache abgelegt und auch bestanden. Die Prüfung bestand aus 56 Fragen für die man insgesamt 2 Stunden Zeit hatte. Die zum Bestehen benötigte Punktzahl war 700. Ich habe 815 Punkte erreicht. Ich bevorzuge Prüfungen in englischer Sprache, da man hier Übersetzungsfehlern aus dem Weg gehen kann.
Es kam nur eine sogenannte Simulationsfrage vor, bei der man auf einen bestimmten Bereich eines Screenshots klicken musste. Alle anderen Fragen waren Multiple-Choice-Aufgaben mit einer oder mehreren Lösungsmöglichkeiten. Wenn es mehrere Lösungsmöglichkeiten gibt wurde immer darauf hingewiesen wie viele Antworten richtig sind und ob jede richtige Antwort eine eigenständige Lösung darstellt oder ob eine Antwort nur Teil der Lösung ist.
Vom Schwierigkeitsgrad her fand ich die Prüfung sehr gemischt. Es waren einige Aufgaben dabei wo man Beschriftungen von Vista-Schaltflächen schon genau kennen muss um die Frage richtig zu beantworten. Ein paar Fangfragen waren auch dabei, z. B. wurde bei einer Frage bezüglich Backup als eine Option die Verwendung des altbekannten Utilities “ntbackup” genannt. Tatsächlich existiert dieses Utitilty unter Windows Vista aber nicht mehr, es gibt jetzt das Systemsteuerungsmenü “Sichern und Wiederherstellen”. Auf der anderen Seite gab es aber auch Fragen die mit ein wenig allgemeinem Computerwissen oder teilweise sogar nur mit gesundem Menschenverstand lösbar waren.
Vorbereitet habe ich mich mit dem Microsoft Press “Self Paced Trainging Kit Exam 70-620″ in englischer Sprache. Das 800-Seiten starke Buch enthält auch einen Praxistest auf CD, sowie einen 15% Rabattgutschein für die Prüfung. Empfehlen kann ich auch das Vista-Assesment, zum groben Abschätzen des Wissenstandes.
Mit Ablegen der Prüfung erwirbt man den neuen Microsoft-Zertifizierungsgrad MCTS (Microsoft Certified Technology Specialist). Die nächste Stufe im neuen Zertifizierungssystem ist dann der MCITP (Microsoft Certified IT Professional), hier bietet sich basierend auf dem Examen 70-620 der MCITP für “Enterprise Support Technician” oder “Consumer Support Technician” an. Dazu ist dann ein weiteres Examen abzulegen.
Es existieren allerdings auch weiterhin die älteren Zertifizierungen wie MCSA und MCSE. Hierfür wird das Examen 70-620 auch angerechnet und zwar im Bereich “Client Operating System”.
Nächstes Jahr strebe ich dann nach Erscheinen von Windows Server 2008 das Upgrade meiner MCSE-Zertifizierung an.

Symbol für deaktivierte Elemente

Sonntag, 04. November 2007

Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass Vista ein neues Symbol für deaktiverte Elemente verwendet (z. B. deaktivierte Geräte im Gerätemanager oder deaktivierte Benutzer). Vista verwendet dazu ein schwarzen nach unten zeigenden Pfeil in einem weißen Kreis. Die Vorgänger-Windowsversionen verwendeten dazu immer ein rotes X. Das neue Symbol ist deutlich unscheinbarer, deshalb ist es mir ja auch erst jetzt aufgefallen. Bei einer Übung für die Microsoft Vista-Prüfung 70-620 (MCTS) war die Frage nach einem Problem mit einem Gerät und dabei habe ich dieses Symbol glatt übersehen.

So sieht es das neue Symbol für einen deaktivierten Benutzer aus: Icon deaktiviert - Windows Vista

Vista und XP – Dualboot

Mittwoch, 05. September 2007

Vor kurzem habe ich auf einem Laptop ein Dualboot-System mit Windows XP Professional und Windows Vista Home Premium aufgesetzt.

Windows Vista sollte auf der Startpartition (C:) laufen. Windows XP auf einer zusätzlichen primären Partition (E:).

Es funktionierte allerdings nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt hatte. Mein Plan war zunächst Windows XP zu installieren und danach Windows Vista. Es wird ja empfohlen zunächst das ältere Betriebssystem zu installieren, da es sonst Schwierigkeiten mit der Erkennung des neueren Systems geben kann. Bei Dualbootsystemen mit Windows 2000 und Windows XP funktionierte diese Vorgehensweise auch einwandfrei, denn die passenden Einträge in der boot.ini wurden bei der Installation automatisch erzeugt.

Als ich allerdings Windows Vista installiert hatte waren die XP Startdateien von der Systempartition gelöscht und es gab auch keine Einträge im Vista-Bootmanager für das XP-System. Die Krux bei Vista ist, dass dieses sich von dem boot.ini-System gelöst hat und einen neuen Bootmanager verwendet. Dieser wird über das Kommando bcdedit konfiguriert.

Nach einiger Recherche im Internet bin zu folgender Lösung des Problems gelangt:

Zunächst installierte ich Windows XP noch einmal. Nach dem ersten Hochfahren sicherte ich die Dateien boot.ini, ntldr und ntdetect.com von der Startpartition in einem Verzeichnis auf der XP-Partition. Danach installierte ich Windows Vista neu auf der Startpartition. Die Bootdateien von XP wurden von Vista auf der Systempartition weggebügelt. Ich kopierte also die gesicherten Bootdateien wieder auf die Startpartition. Danach erzeugte ich mit bcdedit einen Eintrag für das Windows XP – System:

bcdedit /create {legacy} /d “Windows XP”
bcdedit /set {legacy} device boot
bcdedit /set {legacy} path \ntldr

bcdedit muss in einer Kommandozeile mit administrativen Berechtigungen ausgeführt werden. Selbst wenn man als Administrator angemeldet ist und die Eingabeaufforderung über “Alle Programme->Zubehör” öffnet ist dies nicht ausreichend. Man muss mit rechtem Mausklick “Als Administrator ausführen” wählen.

Mit bcdedit lässt sich das Startmenü dann weiter anpassen:

z. B. mit bcdedit /default {legacy} wird das XP-System standardmäßig gestartet.

Wenn die Einträge für das XP-System erzeugt sind, lassen sich einige Optionen auch über “Systemsteuerung->System und Wartung->System->Erweiterte Systemeinstellungen->Register Erweitert->Starten und Wiederherstellen (Einstellungen)” konfigurieren.

Hier gibt es eine Referenz der bcdedit-Kommandos.

Gibt man bcdedit ohne Parameter ein, erhält man eine Übersicht über die Konfiguration. Hier kann man auch die Bezeichner der Systeme auslesen, welche für die Kommandos in den geschweiften Klammern angegeben werden.

Merkwürdigkeiten bei Windows Vista

Freitag, 17. August 2007

Ich möchte nun mal zwei Auffälligkeiten schildern, die mir beim Windows Vista Betrieb etwas auf die Nerven gehen:

1. Verbindung mit einem Netzwerk herstellen (VPN-Verbindung)

Wenn ich über das Netzwerk-Icon im Systray mittels rechter Maustaste und Auswahl von “Verbindung mit einem Netzwerk herstellen” eine VPN-Verbindung aufbauen will, erscheint ab und an ein rotes X mit dem Kommentar “Für diese Verbindung ist eine Internetverbindung erforderlich”. Die Verbindung lässt sich dann nicht herstellen. Dies tritt auf obwohl der Rechner ganz normal mit dem Netz verbunden ist und auch der Internetzugang funktioniert. Geht man über Systemsteuerung-Netzwerk und Internet-Netzwerk und Freigabecenter und dort über den Link Netzwerkverbindungen verwalten lässt sich die Verbindung ohne Probleme aufbauen. Bisher bin ich noch nicht dahintergekommen was der Auslöser für das rote X ist.

2. Explorer hängt sich auf
Der Explorer hängt sich öfters mal auf, wenn ich über VPN in ein anderes Netzwerk eingewählt bin. Das Programm reagiert dann gar nicht mehr und nur über Abschießen des Explorer-Prozesses im Task-Manager ist es möglich wieder mit dem Windows Explorer zu arbeiten. Auch hier habe ich noch nicht feststellen können was der Auslöser dieses Problems ist.

Remotedesktopverbindung unter Windows Vista

Dienstag, 24. Juli 2007

Das Tool Remotedesktopverbindung in Verbindung mit dem Microsoft Terminalserver nutze ich für die Fernwartung verschiedener Server. Unter Windows Vista ist die aktuellste Version (6.00) integriert. Zu finden ist das Tool unter Alle Programme->Zubehör. Dies ist das Client-Programm welches zum Verbinden mit einem Terminalserver/Remotedesktophost genutzt wird. Das Client-Programm ist in allen Vista-Versionen enthalten. Die Möglichkeit als Remotedesktop-Host zu fungieren ist jedoch nur mit Windows Vista Business, Windows Vista Enterprise und Windows Vista Ultimate gegeben.
Ich nutze den Client für den Zugriff auf Windows Server 2000 und Windows Server 2003 Standard sowie Windows Server 2003 Small Business.

In Windows Server 2000 ist das Tool in Version 5.00, hier noch als Terminaldiensteclient bezeichnet, integriert. Ein Terminalserver für Windows 2000 kann einen Satz Disketten zur Installation des Tools auf Windows 2000 Professional (oder vorhergehenden Versionen) erstellen oder das Tool kann direkt aus dem Server-Pfad C:\Winnt\system32\clients\tsclient auf den Clients installiert werden, Zugriff z. B. über Freigabe C$.
Ab Windows XP wurde das Tool als Remotedesktopverbindung standardmäßig mitgeliefert. Über Windows Update kann man nun auch die aktuellste Version (6.00) für Windows XP beziehen.

Im neuen Tool kann man Credentials zur Anmeldung an einem bestimmten Terminalserver speichern. Man muss dazu die korrekten Daten (Domäne\Benuztername und Kennwort) eingeben. Dies funktioniert jedoch nur mit Windows Server 2003, bei Windows 2000 Terminalservern ist diese automatische Anmeldung nicht möglich (Kennwort wird nicht korrekt übergeben?).

Die neueste Version bietet auf 6 Reitern noch zahlreiche Optionen zur Einstellung des Programms (von Anzeigeeinstellungen, über Zuordnung von lokalen Geräten und Einstellung für Programmstart nach Verbindungsaufbau bis zu Einstellungen zum Sparen von Übertragungsbandbreite). Der Remotedesktop funktioniert sogar mit wenig Bandbreite (analog oder ISDN) in akzeptabler Geschwindigkeit. Alles in allem ein sehr gelungenes Microsoft-Produkt.

Für den direkten Support von Usern auf normalen Arbeitsplatzrechnern verwende ich allerdings zumeist RealVNC. Dieses Programm erlaubt es die aktuelle Sitzung des Benutzers fernzusteuern. Dies ist für den Help Desk-Support sehr wichtig. Bei der Remotedesktop-Verbindung wird eine eigene Sitzung aufgebaut und damit ist der direkte Support des Users schwieriger zu gewährleisten. Es gibt zwar ab Windows XP auch noch das Tool Remoteunterstützung, welches auch direkten Zugriff auf die Sitzung des Users ermöglicht, allerdings ist mir dieses Programm hierfür im Vergleich zu Real VNC zu unkomfortabel.

Explorer-Abstürze – Eventid 1000 Application Error

Mittwoch, 13. Juni 2007

Seit einigen Tagen beobachte ich Abstürze des Vista-Explorers in verschiedenen Zusammenhängen (auch innerhalb anderer Anwendungen die sich wohl des Explorers zur Dateiauswahl bedienen). Nach einigem Rätselraten bin ich schließlich auf das Programm zipgenius gestoßen welches ich vor kurzem in Version 6.2 installiert habe. Tatsächlich wird auf der Website ein Bugfix für “Explorer Crashes” mit der neuesten Version 6.3 angeboten. siehe Link
Habe die neueste Version nun installiert und hoffe auf Besserung.

Installation Vista Home Premium

Mittwoch, 16. Mai 2007

Heute, bzw. die letzten 3 Tage habe ich für einen Kunden Windows Vista Home Premium vorinstalliert. Dabei gab es einige Probleme.

Zunächst schien die Installation reibungslos funktioniert zu haben. Es ging sogar extrem schnell. Nach einigen Tests stellte ich jedoch fest, dass es ca. 30-40 Sekunden dauerte einen neuen Ordner anzulegen und beim Löschen einer Datei oder dem Löschen des Papierkorbs vergingen auch 10-20 Sekunden währenddessen Vista “die verbleibende Zeit” berechnete. Das traf auch auf wenige KB-große Dateien zu. Das Kopieren von Dateien funktionierte jedoch in normaler Geschwindigkeit.

Dann bemerkte ich, dass auch der Aufruf der Suche sehr lange dauerte. Ich prüfte dann ob der Dienst Windows-Suche lief. Dieser Dienst lief nicht. Googlen bezüglich des Problems und Installation eines Patches half nichts.

Weiterhin stellte ich fest, dass der Aufruf des SnapIns Dienste nicht funktionierte. Über das SnapIn Computerverwaltung konnte aber das Dienste SnapIn aufgerufen werden.

Nun erhielt ich nach Herunterfahren und Neustart die Meldung, dass es ein Problem (Bluescreen) gegeben hätte. Ich hatte zwar nichts gesehen aber vielleicht passierte es während des Herunterfahrens.

Diese ganzen Probleme und Merkwürdigkeiten machten mich doch sehr stutzig und ich entschied mich Vista neu zu installieren.

Bei der 2. Installation gab es einen Fehler während des Abschlusses der Installation und ich musste ein 3. Mal installieren.

Die 3. Installation verlief besser. Es dauerte deutlich länger als beim 1. Mal. Es wurde nach dem ersten Anmelden eine Leistungsbewertung durchgeführt, was beim 1. Mal nicht passierte. Der Dienst Windows-Suche wurde auch automatisch gestartet und das Anlegen von Ordnern und Löschen von Dateien funktionierte nun auch in normalem Tempo. Der Aufruf des SnapIns Dienste klappte auch.

Ein Problem bezüglich Avira Personal Edition Classic trat allerdings auf. Wenn man den Computer herunterfuhr und wieder neu startete wurde der AVGuard nicht aktiviert, der Dienst war nicht gestartet und der Schirm in der Taskleiste war eingeklappt. Wenn man den Dienst von Hand neu startete war der Guard wieder aktiv und der Schirm aufgefaltet. Da diese Lösung jedoch einem Enduser nicht zuzumuten ist ging ich bei Avira im Forum auf die Suche. Ich las etwas von Firewalleinstellungen für die Programme avguard und avgnt. Ich gab beide Programme in der Vista Firewall frei und nun wurde der AVGuard beim Systemstart auch wieder ordnungsgemäß gestartet. Merkwürdig war, dass das Problem mit dem AVGuard nur nach Kaltstart auftrat und nicht nach einem Neustart ohne vorheriges Herunterfahren.

Jetzt hoffe ich das Vista Home Premium stabil läuft, da die Auslieferung des Rechners unmittelbar bevorsteht.