Ich habe einen Windows Server 2003 Standard unter Hyper-V virtualisiert um darauf dann einen WSUS-Server zu betreiben. Für die WSUS-Updates habe ich eine eigene virtuelle Festplatte vorgesehen, die als zweite virtuelle Festplatte in das System eingebunden ist. Bei der Größe hatte ich mich mit 40 GB etwas verschätzt. Nachdem ich die Updates (Englisch und Deutsch) heruntergeladen hatte, war die Festplatte schon fast voll. Ich dachte mir, dass es wohl kein Problem sein dürfte die virtuelle Festplatte zu vergrößern, da auf der physischen Festplatte noch jede Menge Speicher frei ist. So ganz problemfrei ist das unter Hyper-V aber doch nicht, sofern bereits Snapshots für das virtualisierte System erstellt sind. Die Snapshots muss man über “Snapshot-Unterstruktur löschen” zunächst entfernen. Es dauert eine Weile bis dies durchgelaufen ist. Eine eindeutige Meldung erhält man nicht, es wird bei der virtuellen Maschine lediglich ein Hinweis gezeigt, dass die Zusammenführung (was dem Löschen der Snapshotstruktur entspricht) läuft. Wenn dies abgeschlossen ist, kann man die virtuelle Festplatte vergrößern ohne Probleme mit dem Booten des Systems zu bekommen.
Das ist soweit ganz schön und gut. Allerdings wird die Partition auf der virtuellen Festplatte nicht vergrößert, man bekommt nur entsprechend freien Platz. Wenn man nun Windows Server 2003 als virtuelle Maschine verwendet gibt es keine Bordmittel um die Partition ohne Datenverlust anzupassen. Für mich bestand die Lösung darin, die virtuelle Festplatte kurzfristig in eine VM mit Windows Server 2008 einzubinden und dort die Partition zu erweitern. Die Festplatte habe ich dann wieder aus der Windows Server 2008 VM entfernt und in der Windows Server 2003 VM eingebunden. Das hat einwandfrei funktioniert.
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Hyper-V – Festplatte vergrößen
Mittwoch, 27. Mai 2009Hyper-V – Integrationsdienste/Netzwerkkarte
Freitag, 26. Dezember 2008Als erste virtuelle Maschine unter Hyper-V wollte ich einen Windows 2003 Web Edition – Server installieren. Dabei taten sich noch einige Probleme auf.
Als Erstes bemerkte ich, dass die Maussteuerung nicht funktionierte. Gemäß Meldung lag dies an den fehlenden Integrationsdiensten. Über das Menü der Hyper-V-Konsole des Gastsystems kann man den “Installationsdatenträger für Integrationsdienste einlegen”. Man braucht dazu keinen physischen Datenträger einzulegen. Die Integrationsdienste sollten dann automatisch installiert werden. Allerdings erhielt ich eine Fehlermeldung dass das Betriebssystem nicht unterstützt sei. Auf folgender Seite werden die unterstützten Gastbetriebssysteme von Hyper-V aufgelistet: unterstützte Gastbetriebssystem laut Microsoft. Da Windows Server 2003 Web Edition (x86) dort gelistet ist, musste das Problem wohl am fehlenden SP2 liegen. Nun wollte ich das SP2 aus dem Netz laden, dabei stellte ich fest dass keine Netzwerkkarte in der virtuellen Maschine installiert war. Die Intel PRO 1000 Netzwerkkarte ist offenbar auch nur mit den Integrationsdiensten in einer virtuellen Maschine unter Hyper-V lauffähig. Also habe ich das SP2 auf einem anderen Rechner auf CD gebrannt und dann in der virtuellen Maschine installiert. Danach konnte ich die Integrationsdienste problemlos installieren und damit wurde auch die Netzwerkkarte und noch einige weitere Systemkomponenten in der virtuellen Maschine aktiviert.
Die Integrationsdienste sind wohl vergleichbar mit den VMWare-Tools, allerdings scheint mir die Wichtigkeit der Integrationsdienste unter Hyper-V deutlich höher zu sein als die der VMWare-Tools in einer VMWare-Installation.
Windows Server 2008 mit Hyper-V auf Intel S5000VSA – Grundkonfiguration / BIOS
Donnerstag, 18. Dezember 2008Die erste Hürde nach dem Zusammenbau des Serversystems bestand in der Aktivierung des Intel-VT-Features im BIOS. Was sich zunächst nach einer einfachen Aufgabe anhört, entpuppte sich als ein, zumindest für mich, schwieriges Unterfangen.
Als erstes installierte ich Windows Server 2008 Standard als 64-bit-System. Dann versuchte ich die Rolle Hyper-V hinzuzufügen. Dies wurde mir mit der Fehlermeldung quittiert dass der eingebaute Prozessor nicht geeignet sei. Weiterhin meldete Windows dass Virtualisierung und DEP im BIOS aktiviert werden müsste. Leicht geschockt dachte ich zunächst ich hätte bei der Hardwareauswahl etwas übersehen, möglicherweise im Zusammenspiel von Chipsatz und Prozessor. Nach Recherche im Intel-Support-Bereich und Forum bestätigte sich mir aber dass die ausgewählten Komponenten Intel-VT unterstützen. Mit dem Intel Processor Identification Utility überprüfte ich den Prozessor, dort wurde Intel-VT als nicht aktiviert angezeigt. Das Tool ist hier zu finden.
Es musste wohl an einer fehlenden Aktivierung des Features im BIOS liegen. Also habe ich das BIOS durchsucht, konnte aber nirgends die Option zum Aktivieren finden. Als nächstes versuchte ich ein BIOS-Update über Intel System Management CD. Die Version 84 war die ausgelieferte, Version 88 konnte man über die Intel-CD einspielen. Allerdings lag dort wohl ein Bug mit dem Datum vor. Das Datum das bei der Version 88 angezeigt wurde war älter als das Datum der Version 84. Damit konnte man Version 88 nur starten in dem man den Mainboard-Jumper auf “Force lower” (älteres BIOS laden) setzte. Die Enttäuschung folgte allerdings auch hier auf dem Fuß. Version 88 hatte auch keinen Schalter für Intel-VT. Auf den Support-Seiten von Intel fand ich dann ein Update-Package für DOS welches BIOS-Version 94 enthielt. Um dieses Update-Package einzuspielen sollte man einen bootbaren DOS-USB-Stick erstellen und darauf die Dateien des Updates kopieren. Intel stellt dafür kein Hilfsmittel zur Verfügung, verweist nur auf eine externe Quelle. Dort waren zahlreiche Methoden zur Erstellung eines solchen bootbaren USB-Sticks beschrieben. Der Witz dabei war allerdings, dass alle von mir getesteten Vorgehensweisen zu einem Stick auf Basis einer Floppy-Disk führten. Damit war die Größe des Sticks auf 1,44 MB beschränkt. Die eigentliche Update-Datei für das BIOS war aber bereits über 2 MB groß. Nach einigen vergeblichen Versuchen und der Suche in diversen Foren lass ich etwas über eine Boot-CD (wie bei Windows 98). Ich dachte mir dass es mit einer Boot-CD wohl auch funktionieren müsste. Da mir der Aufwand zur Erstellung einer eigenen Boot-CD zu groß war, habe ich einfach eine Windows-98 Setup-CD verwendet um den Server im DOS-Modus mit CD-Unterstützung zu starten. Die BIOS-Update-Dateien habe ich auf eine Extra-CD gebrannt die ich dann nach Start von DOS eingelegt habe. Hiermit war das Update nun endlich möglich und siehe da in Version 94 gab es einen BIOS-Schalter für Intel-VT unter “Processor Configuration”. Nun konnte ich die Hyper-V-Rolle erfolgreich installieren.
Ein kleiner Umweg war bei der Boot-CD noch zu gehen. Zunächst musste der RAID-Modus im BIOS deaktiviert werden. Außerdem musste ich ein IDE-Laufwerk statt dem eingebauten SATA-Laufwerk verwenden, da die Windows-98-CD logischerweise keine Treiber für SATA-Laufwerke mitliefert.
Mehr Infos hier
Windows Server 2008 mit Hyper-V auf Intel S5000VSA – Hardwareauswahl
Donnerstag, 18. Dezember 2008Meine Absicht ist es, einen Windows Server 2008 mit Hyper-V einzurichten um darauf dann weitere virtuelle Server für verschiedene Zwecke laufen zu lassen.
Der erste Schritt dazu bestand in der Hardwareauswahl. Hyper-V erfordert einen Prozessor mit Hardware-Virtualisierungsunterstützung. Dies wird bei Intel als Intel-VT (Intel Virtualization Technology) und bei AMD als AMD-V (AMD Virtualization) bezeichnet. Weiterhin setzt Hyper-V ein 64-bit-System und DEP (Data Execution Prevention) voraus. Die Features Hardware-Virtualisierung und DEP müssen im BIOS des Systems aktiviert werden. Dazu kommen wir im nächsten Kapitel. Infos zu Hyper-V (Systemvoraussetzungen, etc.) finden sich hier.
Ich habe mich für ein System mit Intel-Xeon-Prozessor entschieden. Die Xeon-Prozessoren unterstüzten das Intel-VT-Feature. Als Chipsatz habe ich den Intel S5000V gewählt. Da mich in einem Kostenrahmen von maximal 1500 EUR bewegen will, habe ich das Board S5000VSASATAR gewählt. Dies ist das günstigste der Boards aus dem S5000er-Sortiment von Intel. Es unterstüzt SATA-Festplatten. Da SAS-Festplatten ohnehin das Budget sprengen würden war mir hier die fehlende SAS-Unterstützung gleichgültig. Der Vorteil gegenüber den Einsteigerboards (Intel 3000- bzw. Intel 3210-Chipsatz) ist die RAM-Ausbaustufe von 16 GB statt 8 GB. Dies war mir in Anbetracht der geplanten Virtualisierung wichtig. Gleichzeitig waren die RAM-Bausteine für das S5000VSASATAR auch noch halbwegs erschwinglich. Ich habe hier zunächst 6 x 2 GB Kingston DDR-2 PC-5300 ECC – Riegel gewählt (Kingston-Teilenummer: KVR667D2D8F5/2GI), ggf. werde ich bei Bedarf noch 4 GB nachrüsten.
Als Festplatte habe ich 4 Samsung Spinpoint F1 SATA Raid (HE753LJ) gewählt. Zunächst hatte ich beabsichtigt mit einem PCIex-RAID-Controller von Promise ein RAID1-Array mit 2 Platten aufzubauen und die weiteren 2 Platten normal als S-ATA-Festplatte am Mainboard-Anschluß zu verwenden. Allerdings war der Promise-Controller offenbar nicht mit dem Intel-Board kompatibel. Das Board verweigerte den Start (Einstieg ins BIOS) sobald der Promise-Controller eingebaut war. Nun werde ich entweder ein RAID10 aus allen 4 Platten oder 2x RAID1 über den RAID-Controller des Mainboards einsetzen.
Der eingesetzte Prozessor ist ein XEON L5410 (2,33 GHz). Dies ist eine Low Voltage-Version mit TDP von 50W. Ich erhoffe mir davon ein in Sachen Stromverbrauch genügsames System. Ich nutze damit zunächst auch nur einen der beiden Prozessorplätze des Mainboards, was auch budgetbedingt ist.
Als Gehäuse hatte ich auch ein Intel-Gehäuse vorgesehen (SC-5299DP). Allerdings war das Gehäuse nirgends verfügbar und die Lieferzeit nicht abzusehen. Ich bin nun auf ein Chieftec-Gehäuse mit 600-Watt-Netzteil von Thermaltake umgestiegen. Vom Formfaktor passt das Mainboard in das Chieftec-Gehäuse. Der von Intel spezifizierte Formfaktor SSI-EEB 3.6 entspricht wohl dem E-ATX-Standard, denn in diese Aussparungen des Chieftec-Gehäuses passt das Board.
Die Hardwareauswahl stand damit fest, nun galt es den Server zusammenzuschrauben und mit der Konfiguration zu beginnen.
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Das Kommando adprep
Sonntag, 29. Juni 2008Das Kommando adprep unter Windows Server 2008 dient dazu ein bestehendes Active Directory (unter Windows Server 2003) auf die Aufnahme neuer Domänencontroller mit Betriebssystem Windows Server 2008 vorzubereiten. Dazu wird das Active Directory – Schema angepasst.
adprep wird auf der Kommandozeile mit folgenden 3 Parametern ausgeführt:
- adprep /forestprep
- adprep /domainprep
- adprep /rodcprep
Der Parameter /forestprep bereitet eine Active Directory – Gesamtstruktur (Forest) auf die Aufnahme von Windows Server 2008 Domänencontrollern vor. /forestprep ist auf dem Domänencontroller der die FSMO-Rolle Schema-Master hält, innerhalb der ersten Domäne der Gesamtstruktur auszuführen. Der Nutzer der den Befehl ausführt muss Mitglied der Gruppen Organisations-Admins und Schema-Admins. Es gibt nur genau einen Domänencontroller mit der FSMO-Rolle Schema-Master innerhalb einer Active Directory – Gesamtstruktur.
Der Parameter /domainprep bereitet eine Domäne auf die Aufnahme von Windows Server 2008 Domänencontrollern vor. Der Befehl ist auf dem Domänencontroller, der die FSMO-Rolle Infrastruktur-Master innerhalb der Domäne hält, auszuführen. Bevor /domainprep ausgeführt wird, muss zunächst die Gesamtstruktur mit /forestprep auf Windows Server 2008 vorbereitet sein. /domainprep ist für jede Domäne der Gesamtstruktur auszuführen in der Windows Server 2008 Domänencontroller aufgenommen werden sollen. Der User der /domainprep ausführt muss Mitglied der Gruppe Organisations-Admins oder der Gruppe Domänen-Admins der vorzubereitenden Domäne sein.
/rodcprep wird benötigt um das Active Directory auf die Aufnahme von Read Only – Domänencontrollern vorzubereiten und ist nach /forestprep und /domainprep auszuführen. Read Only – Domänencontroller sind ein neues Feature von Windows Server 2008. Diese Domänencontroller halten ein Replikat des Active Directory. Es ist jedoch nicht möglich Änderungen am Active Directory über diese Domänencontroller vorzunehmen. /rodcprep kann auf jedem Domänencontroller der Gesamtstruktur ausgeführt werden, empfohlen wird jedoch es auf dem Schema-Master auszuführen. Der Benutzer der /rodcprep ausführt muss Mitglied der Gruppe Organisations-Admins sein. Die Änderung gilt für die Gesamtstruktur, nicht nur für einzelne Domänen.
Ein weitere Empfehlung bei der Umstellung des Active Directory auf Windows Server 2008 ist den PDC-Emulator in der ersten Domäne der Gesamtstruktur auf Windows Server 2008 zu betreiben und diesen Domänencontroller zu einem globalen Katalog-Server zu machen.
Versionen von Windows Server 2008 (Beta 3, RC0, RC1)
Freitag, 15. Februar 2008Ich finde die Versionierung bei Windows Server 2008 etwas unübersichtlich.
Auf der Microsoft-Seite und in Foren wird eigentlich immer mit den Bezeichnungen wie “Beta3″, “RC0″ oder “RC1″ gearbeitet. Wenn man sich eine Datei von Microsoft herunterlädt wird im Dateinamen aber eine andere Versionsanzeige verwendet (z. B. 6001.17051) verwendet. Wenn man dann später mal die Datei sieht ist es schwierig diese den Bezeichnungen “Beta3″, etc. zuzuordnen. Im System selbst werden die Versionsinformation auch nicht mit “Beta3″, etc. angezeigt. Unter Systemsteuerung-System-Info findet man eigentlich nur die Angabe “Version 6.0 (Build 6001: Service Pack 1, v.126″. Die Angabe v.xxx gibt Auskunft über die Version. Allerdings kann man hier keinen direkte Verbindung zu den Bezeichnungen “Beta3″, etc. oder den Versionen im Dateinamen (z. B. 6001.17051) herstellen. Verwundert bin ich eigentlich auch über die Anzeige Service Pack 1. Mir war nicht bekannt dass es schon einen Service Pack für Windows Server 2008 gibt. Wäre auch sehr ungewöhnlich bereits vor endgültiger Veröffentlichung einen Service-Pack anzubieten.
Über den Menüpunkt Programme-Zubehör-Systemprogramme-Systeminformationen kann man die ausführliche Versionsnummer des installierten Systems ermitteln.
Im Moment habe ich die Versionen 6001.16659 (müsste RC0 sein) und 6001.16510 (müsste Beta3 sein) installiert. Heute lade ich mir die Version 6001.17051 herunter welche RC1 entspricht.
Sicherung von Windows Server 2008
Sonntag, 18. November 2007Um den Windows Server 2008 sichern zu können, muss zunächst über den Server-Manager die Funktion Windows-Server-Sicherung hinzugefügt werden. Nach der Installation ist das Sicherungsprogramm über Start->Alle Programme->Verwaltung->Sicherung zugänglich.
Es ist möglich den kompletten Computer oder ausgewählte einzelne Partitionen zu sichern. Eine Sicherung einzelner Dateien oder Verzeichnisse ist nicht möglich. Als Speicherort für die Sicherung sind andere (als die gesicherten) an den Server angeschlossene Datenträger, Wechselmedien wie DVD oder ein freigegebener Ordner im Netzwerk möglich. Eine geplante Sicherung ist ebenfalls möglich. Bei der geplanten Sicherung sind nur zusätzliche Datenträger als Speicherort möglich. Außerdem ist einstellbar ob bevorzugt vollständig oder inkrementell gesichert werden soll. Diese Einstellung ist auch pro Partition separat einstellbar.
Bei der geplanten Sicherung fehlt die Möglichkeit des Speicherns in einen freigegebenen Ordner im Netzwerk.
Gegenüber dem aus Windows 2000 bis Windows Server 2003 bekannten Tool “ntbackup” hat die neue Sicherung an Funktionalität eingebüßt. Es ist nicht mehr möglich nur einzelne Dateien oder Verzeichnisse zu sichern. Außerdem sind die Optionen “differenzielle Sicherung” und “Kopiesicherung” nicht vorhanden.
Installation von Windows Server 2008
Samstag, 13. Oktober 2007Ich möchte nachfolgend die Installation von Windows Server 2008 kurz beschreiben.
Alles in allem läuft die Installation sehr unkompliziert ab. Die Installationsroutine ist verhältnismäßig schnell (in meinem Fall ca. 30-45 min, unter einer virtuellen Maschine). Es sind nur sehr wenige Eingaben erforderlich. Und es ist sehr vorteilhaft, dass alle notwendigen Eingaben zu Anfang des Setups abgefragt werden. Dann kann man während des eigentlichen Installationsprozesses den Rechner verlassen ohne befürchten zu müssen dass die Installation unterbrochen wird.
Die Installation läuft in folgenden Schritten ab:
- Auswahl von Sprache, Datums- und Zeitformat sowie Keyboard-Layout
- Start der Installationsvorbereitung (vor diesem Schritt kann man sich noch Infos zum Setup holen “What to know before installing …”, außerdem sind hier auch die Reparaturoptionen für ein defektes System zugänglich)
- Eingabe des Produktschlüssels und Möglichkeit der Auswahl automatischer Aktivierung, beides ist optional
- Auswahl der zu installierenden Version (in meinem Fall “Enterprise”-Version, hier lässt sich auch eine reduzierte Version “Core” auswählen, dies ist eine Minimalversion. Dies kann nützlich sein wenn man den Server aus Sicherheitsgründen nur mit den für den Einsatzzweck absolut notwendigen Diensten betreiben will)
- Starten der eigentlichen Installationsroutine
- Auswahl der Partition auf der das System installiert werden soll. Außerdem besteht hier die Möglichkeit Änderungen an der Partitionierung vorzunehmen, Partitionen zu formatieren oder zu erweitern.
- Nun erfolgt die Installation in den Schritten Dateien kopieren, Dateien expandieren, Features installieren, Updates installieren, Installation abschliessen. Hier ist kein Eingreifen seitens des Nutzers mehr erforderlich.
- Nach Abschluss der Installation erscheint der Desktop des Systems
- Es wird automatisch der Wizard zur erstmaligen Konfiguration gestartet. Hierüber können Grundeinstellungen vorgenommen werden, Konfiguration der Netzwerkeinstellungen, Setzen eines Passwortes, Änderung des Computernamens, Einstellungen zu Updates, Einstellungen zu Rollen/Features des Servers, Konfiguration der Firewall