Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Outlook 2007 Kontakt “Speichern unter”-Anzeige nicht korrekt

Dienstag, 16. Juni 2009

Heute bin ich über ein merkwürdiges Verhalten von Outlook 2007 bei der Kontaktdarstellung gestolpert. Es gibt bei den Kontakten in Outlook ein Feld “Speichern unter” welches als Kontaktüberschrift genutzt wird und sich eigentlich frei definieren lässt. Gewünscht war eine Darstellung in der Form “Vorname Nachname (Firma)”. Dies funktionierte auch für die meisten Kontakte. Bei einigen Kontakten wurde die Darstellung jedoch in der Form “Vorname Nachname, Firma” angezeigt obwohl im Outlook-Kontakt-Dialog im Feld “Speichern unter” die Darstellung “Vorname Nachname (Firma)” gewählt war. Nachdem ich mir im Kontakt über “Alle Felder anzeigen” den Wert des Feldes “Speichern unter” angeschaut hatte, stellte ich fest dass dort die Form “Vorname Nachname, Firma” angezeigt wurde. Dieses merkwürdige Verhalten lies sich nicht auflösen. Die Form “Vorname Nachname (Firma)” wurde immer automatisch in “Vorname Nachname, Firma” umgewandelt. Letztendlich habe ich einen Workaround über einen Makro gefunden, der wie folgt funktioniert:

Zunächst ändert man das Feld “Speichern unter” auf einen beliebigen anderen Wert als “Vorname Nachname (Firma)” ab. Danach führt man folgenden Makro aus:

Sub Kontakt_seltsam()
Set myOlApp = Outlook.Application
If Not TypeName(myOlApp.ActiveInspector) = "Nothing" Then
myOlApp.ActiveInspector.CurrentItem.FileAs = "Vorname Nachname (Firma)"
myOlApp.ActiveInspector.CurrentItem.Save
End If

End Sub

Damit ist es mir gelungen den Wert des Feldes “Speichern unter” tatsächlich zu ändern.

Möglicherweise rührt der Fehler von einer Outlook-Einstellung bezüglich der Namensanzeige her, die bei der Erstellung gesetzt wird und dann nicht mehr ohne weiteres änderbar ist.

Outlook – Kontakt als ungelesen markieren

Mittwoch, 10. Juni 2009

Outlook verwendet bei Kontakten einen Schalter gelesen/ungelesen wie auch bei Mails. Wenn der Kontakt allerdings als gelesen markiert ist, gibt es keinen (mir bekannten) Weg dies über die Menüstruktur von Outlook wieder auf ungelesen zu ändern. Da mich ein Kunde fragte wie dies möglich sei, habe ich dazu einen kleinen VBA-Makro entworfen der dies erlaubt.

Ich habe dabei zwei Varianten gewählt, einmal für einzelne Kontakte und dann für einen ganzen Kontaktordner. Realisiert habe ich das Ganze unter Microsoft Office 2007. Abwärtskompatibilität habe ich nicht getestet.

Der Code für die Änderung in einem Kontaktordner lautet:

Sub Kontakt_ungelesen()

Set myOlApp = Outlook.Application
Set myNameSpace = myOlApp.GetNamespace("MAPI")
Set myFolder = _
myNameSpace.GetDefaultFolder(olFolderContacts)
Set myNewFolder = myFolder.Folders("Ungelesen_machen")
For I = 1 To myNewFolder.Items.Count
Set CurItem = myNewFolder.Items.Item(I)
CurItem.UnRead = True
CurItem.Save
Next

Hierbei muss man unterhalb seines Kontakteordners einen Unterordner mit Namen “Ungelesen_machen” erstellen. In diesen Ordner kopiert man alle Kontakt hinein, die ungelesen markiert werden sollen. Dann führt man den Makro aus und alle Kontakte in diesem Unterordner sind ungelesen. Wenn man die Kontakte dann wieder verschiebt (“Drag and Drop” oder “Cut and Paste”) bleibt die Ungelesen-Markierung erhalten. Erst wenn man einen Kontakt per Doppelklick öffnet wird er wieder als gelesen markiert.

Die Lösung für einen einzelnen Kontakt sieht wie folgt aus:

Sub Kontakt_ungelesen_Einzel()
Set myOlApp = Outlook.Application
If Not TypeName(myOlApp.ActiveInspector) = "Nothing" Then
myOlApp.ActiveInspector.CurrentItem.UnRead = True
End If

End Sub

Hierbei wird der Kontakt den man gerade geöffnet hat als ungelesen markiert.

Wenn man die Makros dann noch als Button in die Menüleiste integriert, ist die Steuerung auch recht komfortabel.

Ich hatte auch mit Formularen experimentiert, allerdings war mir das Manipulieren der Standardformulare etwas zu heikel. Das Verwenden benutzerdefinierter Formulare für bereits bestehende Einträge finde ich zu umständlich, daher war für mich die Makrolösung passend.

Über Sinn und Unsinn des Ganzen lässt sich bei Kontakten streiten. Über Filtern der Ansicht könnte man aber z. B. nur ungelesene Kontakte anzeigen um so z. B. einen Mitarbeiter auf neue oder zu überarbeitende Kontakte hinzuweisen.

Netgear ReadyNAS Duo Problem

Montag, 08. Juni 2009

Heute stand ich vor einem Problem mit einem Netgear ReadyNAS Duo (RND2150). Das Gerät war nicht mehr erreichbar und auch nach einem Neustart kam ich nicht auf die Administrationsoberfläche. Das Gerät startete zwar und per Ping war es auch erreichbar, komischerweise zwar nur im lokalen Subnetz. Die Administration ist allerdings nur über eine Weboberfläche möglich und diese war nicht erreichbar. Auch das Netgear-Tool RAIDar konnte das Gerät nicht finden. Mehrfacher Neustart (per Strom an/Strom aus) brachte keine Lösung. Ich las dann im ReadyNAS-Forum etwas von RAM ein- und ausstecken und dachte dies wäre einen Versuch wert. Also das Gehäuse aufgeschraubt und den RAM ein- und ausgesteckt. Es ist hier übrigens ein SO-Dimm (wie im Laptop) verbaut. Danach konnte ich das Gerät endlich wieder erreichen, sowohl per Web als auch über RAIDar. Es stellte sich heraus das eine der beiden Festplatten ausgefallen war, bereits nach ca. 8 Monaten. Diese habe ich dann im laufenden Betrieb ausgetauscht. Das hat ohne Probleme funktioniert. Auf die Festplatte ist noch Garantie bis 2013 lautet Seagate-Website. Diese Garantie werde ich jetzt natürlich wahrnehmen.

Tobit David Zehn Virtualisierung

Dienstag, 21. April 2009

Kürzlich habe ich eine Virtualisierung von Tobit David Zehn unter Microsoft Windows Server 2008 Hyper-V abgeschlossen. An und für sich ist die Virtualisierung hier keine große Sache. Ich habe eine virtuelle Maschine mit Windows Server 2003 erstellt und auf dieser David Zehn installiert. Dann habe ich mit den Server Migration Services for DvISE die Installation vom alten physikalischen Server auf den Hyper-V-Client umgezogen. Das Problem, dass sich bei der Virtualisierung stellt, ist die funktionsfähige Einbindung der ISDN-Kommunikationsdienste für David Zehn (Fax, Voicemail). Da Hyper-V keine PCI-Karten (wie AVM FritzCard) oder USB-Geräte unterstüzt, muss man eine andere Lösung wählen. Ich dachte zunächst an die LANCAPI von LANCOM. In der Tobit-Knowledgebase wird allerdings erwähnt, dass die LANCAPI nicht für den Fax-Port benutzt werden kann. Da die entsprechenden LANCOM-Geräte erst ab einem Preis von ca. 350 EUR starten, war mir diese Investition für einen wenig erfolgversprechenden Test zu hoch. Dann las ich allerdings, dass die Remote-CAPI von Funkwerk von Tobit getestet wurde und dieser volle Funktionsfähigkeit bescheinigt wurde. Der bintec R1200 ist die preisgünstigste Lösung von Funkwerk hierfür. Allerdings wird zusätzlichem zum eigentlichen Router auch noch eine Einschubkarte mit DSP-Modul benötigt oder man wählt gleich den R1200-VOIP mit integriertem DSP-Modul. Die Hardwareinvestionskosten liegen somit bei ca. 500-600 EUR. Infos von Funkwerk zur Tobit-Virtualisierung.

Faxversand und Faxempfang sowie Voicemail habe ich erfolgreich getestet. Beim Faxen wird der übliche Tobit-Faxkopf durch den Faxkopf des bintec-Gerätes überschrieben (Bianca-Fax).

Auf dem bintec-Gerät ist bei “Lokale Dienste” der CAPI-Server zu aktivieren und ggf. Username und Passwort zu ändern. Es empfiehlt sich auch die aktuelle Firmware einzuspielen. Bei “Physikalische Schnittstellen” habe ich unter ISDN-Ports in den “Erweiterten Einstellungen” auch .X31 aktiviert. Eine MSN-Konfiguration habe ich auf dem Router nicht vorgenommen. Wenn keine Konfiguration vorgenommen ist, werden alle Rufe an die Remote-CAPI weitergeleitet. Dies war in meinem Fall akzeptabel. Das David-System trifft dann die Entscheidung ob es einen Ruf annimmt.

Auf dem Hyper-V-Client ist die Funkwerk-Software zu installieren (Brickware) und dort Benutzername und Passwort für Remote-CAPI zu hinterlegen. Damit wird die Remote-CAPI auf dem System verfügbar. David Zehn erkennt die Remote-CAPI korrekt als ISDN-Port. Die Konfiguration in David Zehn ist dann identisch wie bei einer physikalischen ISDN-Karte.

Alles in allem also eine gute Lösung für die Virtualisierung von Tobit/David. Allerdings ist die Hardwareinvestition relativ hoch, zumindest für ein kleines System.

Apple IPhone 3G und Microsoft Exchange Server 2003

Mittwoch, 11. Februar 2009

Das Apple IPhone 3G erfreut sich im Business-Umfeld wachsender Beliebtheit. Dazu trägt maßgeblich die Unterstützung von Microsoft Exchange 2003 und 2007 mit Active-Sync-Technik bei. Die Active-Sync-Technik liefert ein Push-System für Elemente im Exchange-Postfach. Das heißt neue Element werden automatisch auf dem IPhone angezeigt ohne manuelles Synchronisieren mit dem Server. Diese Funktion war vor einiger Zeit vornehmlich von Blackberry-Geräten bekannt. Seit Exchange 2003 SP2 ist dies nun auch mit Windows Mobile – Geräten und eben neuerdings auch mit dem IPhone 3G möglich.

Bei 3 von mir betreuten Exchange-Servern auf Basis des Windows Small Business Server 2003 haben meine Kunden ein IPhone zur Synchronisierung mit dem Exchange-Postfach erworben. Der Zugriff des IPhones läuft wie bei Outlook Web Access über die IIS-Komponente des Exchange-Servers. Prinzipiell ist die Einrichtung sehr einfach. Wenn Outlook Web Access bereits für den Zugriff von außen konfiguriert ist, sollte für die Einrichtung des IPhones kein zusätzlicher Aufwand nötig sein, außer der Freischaltung von Outlook Mobile Access und Direct Push. Dies ist einmal generell für den Server einstellbar, unter Globale Einstellungen -> Mobile Dienste. Außerdem ist es auch pro Benutzer aktivierbar bzw. deaktivierbar. In der Standardeinstellung sind diese Dienste bei aktiviertem Outlook Web Access allerdings bereits aktiviert.

Auf dem IPhone ist Benutzername, Passwort, Domäne und die vom Internet erreichbare Adresse des Servers einzugeben. Dies sind exakt die Daten die auch für den Zugriff auf Outlook Web Access notwendig sind. Damit sollte der Zugriff möglich sein.

Bei kleinen Installationen ist bei Windows Mobile – Geräten oft das nicht offiziell signierte Zertifikat eine gewisse Hürde. Dies muss auf den Windows Mobile – Geräten zunächst importiert werden, damit diese die Verbindung mit dem Server aufnehmen. Das IPhone 3G ist hier kulant und bietet an ein nicht offiziell signiertes Zertifikat zu akzeptieren.

Aus meiner Erfahrung bei den bisherigen Einrichtungen, kann ich sagen, dass zwar prinzipiell alles ganz einfach ist. Trotzdem gibt es manchmal Probleme, weil z. B. auf dem Exchange-Server doch eine Einstellung, z. B. im IIS, nicht korrekt ist. Die Fehlermeldungen des IPhone sind hier nicht sehr aussagekräftig. Für mich hat es sich bei Problemen als sehr hilfreich erwiesen, das Active-Sync-Verzeichnis auf dem Server mit einem normalen Browser anzusprechen. Wenn hier alles korrekt funktioniert wird Benutzername und Kennwort verlangt. Wenn es zu dieser Abfrage nicht kommt, weiß man das etwas nicht stimmt. Zudem wird dann meist noch ein HTTP-Fehlercode angezeigt der oft recht aufschlussreich ist.
Die Adresse zum Zugriff lautet: https://oeffentlicheAdressedesServers.tld/Microsoft-Server-ActiveSync

Alles in Allem denke ich, dass Apple hier ein geschickter Schachzug gelungen ist um sich Business-Kunden im Microsoft-Umfeld zu erschließen. Die Implementierung des Exchange-Clients scheint stabil und schnell zu sein.

Die Apple-Checkliste für den Exchange-Client des IPhone

Installation von Windows XP auf einem Laptop ohne CD-Laufwerk

Mittwoch, 21. Januar 2009

Ein Kunde hat mir diese Woche ein bei ebay erstandenes gebrauchtes Dell-Laptop übergeben, auf welchem Windows XP installiert werden sollte. Das Laptop kam allerdings ohne CD-Laufwerk. Es handelt sich um ein Latitude C400. Bei diesem Laptop wird ein CD/DVD-Laufwerk ggf. über das IDE-Modulschachtkabel angeschlossen, welches alles andere als ein Standardkabel ist. Dieses Kabel war allerdings nicht im Lieferumfang. Das auf dem Laptop installierte XP verlangte so dringend nach einer Aktivierung, dass es sich nicht mehr zu einer regulären Anmeldung bewegen ließ um eine Neuinstallation zu starten. Es ging also nun darum ein neues XP auf der Festplatte zu installieren.

Das erwies sich als schwieriger als gedacht:

1. Versuch: Installation mittels eines per USB zu ATA-Konverter angeschlossenem ATA-CD-Laufwerk. Keine Chance, das Laufwerk wird im BIOS nicht erkannt. USB-Boot ist für das betagte BIOS auch ein Fremdwort

2. Versuch: Einbau der Festplatte in ein anderes Laptop und Installation von XP über dieses Laptop. Offenbar aufgrund der unterschiedlichen HAL (Hardware Abstraction Layer) war dieses Vorgehen auch nicht von Erfolg gekrönt. Es reichte nicht mal dazu das Dell-Laptop zu starten um ggf. eine neue Installation anzustoßen.

Da die Festplatte schon mal umgebaut war kopierte ich auch gleich die XP-Installationsdateien darauf.

3. Versuch: Installation von FreeDos über zweites Laptop auf der Festplatte. Zielsetzung war aus FreeDos die XP-Setup-Routine zu starten. Auch hier war kein Erfolg zu vermelden.

4. Versuch: Installation von Windows 98 über das zweite Laptop und Booten im Dell-Laptop. Dies funktioniert zumindest insofern als das der Start im abgesicherten Modus auf dem Dell-Laptop möglich war. Und hieraus ließ sich dann endlich die XP-Setup-Routine starten.

Mit Vista sollte wohl der Plattformwechsel mittels der Imagesicherung funktionieren. Allerdings war das Laptop für Vista nicht geeignet und außerdem auch keine Vista-Lizenz vorhanden.

Der Installer konnte nicht authentifiziert werden – Flash Player

Mittwoch, 21. Januar 2009

Heute hatte ich auf einem Laptop das Problem, dass bei der Installation des Flashplayer im Internet Explorer 7 immer die folgende Meldung angezeigt wurde: “Der Installer konnte nicht authentifiziert werden”.
Der Flashplayer ließ sich dementsprechend nicht installieren. Im Firefox funktionierte es problemlos. Nach einigem vergeblichen Suchen in den Sicherheitseinstellungen des Internet Explorer und dem vergeblichen Versuch das Problem durch komplette Deinstallation und Neuinstallation des Flashplayers zu beheben, bemerkte ich das bei dem Laptop offenbar aufgrund eines Akkuwechsels die Systemzeit falsch eingestellt war (Dezember 2005). Nach Korrektur der Systemzeit funktionierte die Installation des Flashplayers auch im Internet Explorer einwandfrei.

Neues Windows Vista-Blog

Donnerstag, 12. April 2007

Heute geht mein neues Windows Vista-Blog offiziell online. Ich habe das Blog-System von Blog51 auf WordPress umgestellt. Das alte Blog ist bis auf weiteres noch unter dieser Adresse zu erreichen. Die Beiträge sind ins neue Blog-System übernommen, die Kommentare und Benutzer jedoch nicht. Neue Einträge im Blog werde ich jetzt nur noch unter der neuen Adresse verfassen.