Heute habe ich bei einem Prometric-Testcenter die Microsoft Prüfung 70-620 (Configuring Windows Vista Client) in englischer Sprache abgelegt und auch bestanden. Die Prüfung bestand aus 56 Fragen für die man insgesamt 2 Stunden Zeit hatte. Die zum Bestehen benötigte Punktzahl war 700. Ich habe 815 Punkte erreicht. Ich bevorzuge Prüfungen in englischer Sprache, da man hier Übersetzungsfehlern aus dem Weg gehen kann.
Es kam nur eine sogenannte Simulationsfrage vor, bei der man auf einen bestimmten Bereich eines Screenshots klicken musste. Alle anderen Fragen waren Multiple-Choice-Aufgaben mit einer oder mehreren Lösungsmöglichkeiten. Wenn es mehrere Lösungsmöglichkeiten gibt wurde immer darauf hingewiesen wie viele Antworten richtig sind und ob jede richtige Antwort eine eigenständige Lösung darstellt oder ob eine Antwort nur Teil der Lösung ist.
Vom Schwierigkeitsgrad her fand ich die Prüfung sehr gemischt. Es waren einige Aufgaben dabei wo man Beschriftungen von Vista-Schaltflächen schon genau kennen muss um die Frage richtig zu beantworten. Ein paar Fangfragen waren auch dabei, z. B. wurde bei einer Frage bezüglich Backup als eine Option die Verwendung des altbekannten Utilities “ntbackup” genannt. Tatsächlich existiert dieses Utitilty unter Windows Vista aber nicht mehr, es gibt jetzt das Systemsteuerungsmenü “Sichern und Wiederherstellen”. Auf der anderen Seite gab es aber auch Fragen die mit ein wenig allgemeinem Computerwissen oder teilweise sogar nur mit gesundem Menschenverstand lösbar waren.
Vorbereitet habe ich mich mit dem Microsoft Press “Self Paced Trainging Kit Exam 70-620″ in englischer Sprache. Das 800-Seiten starke Buch enthält auch einen Praxistest auf CD, sowie einen 15% Rabattgutschein für die Prüfung. Empfehlen kann ich auch das Vista-Assesment, zum groben Abschätzen des Wissenstandes.
Mit Ablegen der Prüfung erwirbt man den neuen Microsoft-Zertifizierungsgrad MCTS (Microsoft Certified Technology Specialist). Die nächste Stufe im neuen Zertifizierungssystem ist dann der MCITP (Microsoft Certified IT Professional), hier bietet sich basierend auf dem Examen 70-620 der MCITP für “Enterprise Support Technician” oder “Consumer Support Technician” an. Dazu ist dann ein weiteres Examen abzulegen.
Es existieren allerdings auch weiterhin die älteren Zertifizierungen wie MCSA und MCSE. Hierfür wird das Examen 70-620 auch angerechnet und zwar im Bereich “Client Operating System”.
Nächstes Jahr strebe ich dann nach Erscheinen von Windows Server 2008 das Upgrade meiner MCSE-Zertifizierung an.
Archiv für November 2007
Microsoft Prüfung 70-620 (Configuring Windows Vista Client)
Mittwoch, 21. November 2007Sicherung von Windows Server 2008
Sonntag, 18. November 2007Um den Windows Server 2008 sichern zu können, muss zunächst über den Server-Manager die Funktion Windows-Server-Sicherung hinzugefügt werden. Nach der Installation ist das Sicherungsprogramm über Start->Alle Programme->Verwaltung->Sicherung zugänglich.
Es ist möglich den kompletten Computer oder ausgewählte einzelne Partitionen zu sichern. Eine Sicherung einzelner Dateien oder Verzeichnisse ist nicht möglich. Als Speicherort für die Sicherung sind andere (als die gesicherten) an den Server angeschlossene Datenträger, Wechselmedien wie DVD oder ein freigegebener Ordner im Netzwerk möglich. Eine geplante Sicherung ist ebenfalls möglich. Bei der geplanten Sicherung sind nur zusätzliche Datenträger als Speicherort möglich. Außerdem ist einstellbar ob bevorzugt vollständig oder inkrementell gesichert werden soll. Diese Einstellung ist auch pro Partition separat einstellbar.
Bei der geplanten Sicherung fehlt die Möglichkeit des Speicherns in einen freigegebenen Ordner im Netzwerk.
Gegenüber dem aus Windows 2000 bis Windows Server 2003 bekannten Tool “ntbackup” hat die neue Sicherung an Funktionalität eingebüßt. Es ist nicht mehr möglich nur einzelne Dateien oder Verzeichnisse zu sichern. Außerdem sind die Optionen “differenzielle Sicherung” und “Kopiesicherung” nicht vorhanden.
Symbol für deaktivierte Elemente
Sonntag, 04. November 2007Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass Vista ein neues Symbol für deaktiverte Elemente verwendet (z. B. deaktivierte Geräte im Gerätemanager oder deaktivierte Benutzer). Vista verwendet dazu ein schwarzen nach unten zeigenden Pfeil in einem weißen Kreis. Die Vorgänger-Windowsversionen verwendeten dazu immer ein rotes X. Das neue Symbol ist deutlich unscheinbarer, deshalb ist es mir ja auch erst jetzt aufgefallen. Bei einer Übung für die Microsoft Vista-Prüfung 70-620 (MCTS) war die Frage nach einem Problem mit einem Gerät und dabei habe ich dieses Symbol glatt übersehen.
So sieht es das neue Symbol für einen deaktivierten Benutzer aus: 