Outlook/Exchange – Senden als (VON) nicht aus Adressbuch

15. Mai 2010

In der Kombination Outlook/Exchange gibt es die Möglichkeit auch im Namen eines anderen Postfaches also mit einer alternativen Absenderadresse Mails zu versenden. Dies gilt natürlich nur sofern entsprechende Berechtigungen bestehen. Sehr gut erklärt ist die gesamte “Senden als” – Thematik hier. Im Folgenden geht es um den Bereich Senden als für ein Postfach. Die Auswahl des Absenders erfolgt über Eingabe im Feld “Von:” in Outlook. Dieses Feld muss ggf. zunächst eingeblendet werden. Bei Outlook 2007 öffnet man eine neue Nachricht und klickt auf Optionen. Hier wählt man nun den Eintrag “Anzeigen aus”.

Es gibt ein etwas merkwürdiges Verhalten von Outlook was die Auswahl des Absenders betrifft. Sofern man den Absender über das Adressbuch und die globale Adressliste auswählt funktioniert “Senden als” wie gewünscht. Gibt man jedoch im Von-Feld einfach die Mailadresse ein funktioniert “Senden als” nicht, bzw. nicht in jeder Konstellation. Man erhält dann eine Fehlermeldung “Unzustellbar” von Exchange.

In meinem speziellen Fall ging es darum einen Absender zu verwenden, welcher nicht in der globalen Adressliste angezeigt wird. Ich habe dann den Absender unter den Kontakten des Benutzers angelegt und zwar in der Form in der er auch in der globalen Adressliste angezeigt werden würde. Das scheint wichtig zu sein, da es wie schon gesagt nur mit der entsprechenden Mailadresse nicht funktioniert. Um das Ganze noch komfortabler zu gestalten habe ich einen kleinen VBA-Makro geschrieben welcher den Absender setzt. Diesen kann man dann über einen Button einbinden und setzt so mit einem Klick den Absender.


Sub Sendenals_Anderer()

Set myOlApp = Outlook.Application
If Not TypeName(myOlApp.ActiveInspector) = "Nothing" Then
myOlApp.ActiveInspector.CurrentItem.SentOnBehalfOfName = "Name wie im Globalen Adressbuch"
End If
myOlApp.ActiveInspector.CurrentItem.Save

End Sub

Man kann statt myOlApp.ActiveInspector.CurrentItem.Save auch myOlApp.ActiveInspector.CurrentItem.Send verwenden. Dann wird die Mail sofort versendet.

Microsoft Office 2010 – Geschützte Ansicht

11. Mai 2010

Microsoft Office 2010 wartet in der Standardeinstellung mit einem neuen Sicherheitsfeature (“Geschützten Ansicht”) auf, welches die Dokumente aus potenziell unsicheren Speicherorten (Internet aber auch lokales Netzwerk) in einem eingeschränkten Modus öffnet. In diesem ist auch die Bearbeitung deaktiviert. Der normale Modus kann jeweils über einen Klick aktiviert werden. Verwendet man regelmäßig Dokumente aus einem Speicherort im Netzwerk ist es sinnvoll diesen Speicherort von der Geschützten Ansicht auszunehmen um nicht jedes Mal erst den normalen Modus aktivieren zu müssen.

Die Einstellungen bezüglich der “Geschützten Ansicht” sind über den Punkt Optionen im Menü Datei zu erreichen. Dort klickt man auf Sicherheitscenter und weiter auf “Einstellungen für das Sicherheitscenter”. Hier kann man nun unter “Vertrauenswürdige Speicherorte” die entsprechenden Netzwerkfreigaben hinzufügen. Ggf. ist vorher noch das Feld “Vertrauenswürdige Speicherorte im Netzwerk zulassen” anzukreuzen. Unter dem Menüpunkt “Geschützte Ansicht” im Sicherheitscenter kann man die “Geschützte Ansicht” ganz oder teilweise deaktivieren.

Etwas unschön ist es, dass man die Speicherorte in den einzelnen Anwendungen (Word, Excel, Powerpoint, etc.) separat hinzufügen muss.

Windows 7 – web n walk T-Mobile

08. Mai 2010

Ich traf heute auf Probleme bei der Installation der T-Mobile Web’n Walk -Software für einen Web’n Walk – Stick auf einem Rechner mit Windows 7. Der Knackpunkt war offenbar, dass Windows 7 in der 64-Bit-Version installiert ist. Auf dem Web’n Walk – Stick welcher nicht ganz neu ist, war aber nur eine 32-bit-Version vorhanden. Die Software konnte zwar installiert werden, jedoch wurden die Treiber für den Stick nicht korrekt installiert. Die Lösung fand sich hier. In meinem Fall war es der zweite Stick von oben, die Datei . Hier ist sowohl 32-bit als auch 64-bit-Software enthalten. Die Software aus der Zip-Datei extrahieren und einfach über Setup installieren und den Stick anstecken.

Freenet feat. 1&1 vs. Der geneigte Kunde

25. März 2010

Heute habe ich den ganz normalen Wahnsinn in Form der Hotline und Internetserviceseiten von Freenet respektive 1&1 erlebt. Ich richtete für einen Kunden einen neuen Rechner mit Windows 7 (64-bit) ein. Der Kunde setzte auf seinem alten Rechner (Windows XP 32-bit) ein DSL-Modem und eine PPPoE-Breitbandverbindung in XP für die Verbindung ins Internet ein. Dazu verwendete er die Freenet-Zugangssoftware. Dies lief nun auch über einige Jahre problemlos. Mit dem neuen Rechner stand natürlich die Einrichtung der Breitbandverbindung auf dem neuen Rechner an. Einen Router mochte der Kunde nicht erstehen.

Ich hätte es ja gerne auch über die Standard-Breitbandverbindung in Windows eingerichtet. Allerdings gab es in der Zugangssoftware einen Benutzernamen, einen Realm, ein Passwort und einen PIN. Das konnte ich den beiden Feldern Benutzername und Passwort in der Windows-Standardvariante nicht eindeutig zuordnen.

Zunächst mal surfte ich in Vorbereitung des Termin guten Mutes zur Freenet-Website. Dort suchte ich nach Zugangssoftware, konnte hier aber nichts für DSL finden. Es fand sich nur Zugangssoftware für Modem/ISDN. Der Kunde teilte mir dann mit, dass Freenet vor einiger Zeit einen Brief geschickt hatte in welchem die Übernahme der DSL-Sparte von Freenet durch 1&1 angekündigt wurde. Nun ging eine kleine Odyssee durch diverse Hotlines von Freenet und 1&1 los, die wahlweise nicht mehr gültig, nicht zuständig oder der Sprachcomputer hartnäckig nach einer Kundennummer von 1&1 verlangte die mir nicht vorlag. Schließlich konnte ich nach geduldigem Warten und einigen Zwischenrufen den 1&1-Sprachcomputer dazu bringen mich tatsächlich auch ohne Kundennummer mit einem Berater zu verbinden.

Der Berater war zwar durchaus freundlich aber in Sachen Freenet-Umstellung nicht wirklich kompetent. Eine Eskalation an einen möglicherweise in diesem Thema erfahrerenen Kollegen schien er auch nicht zu erwägen. Er wollte die Sache offenbar alleine durchziehen. Ich blieb doch ungefähr 20 Minuten lang hartnäckig und lies mich von den mir einer Lösung nicht zuträglich erscheinenden Vorschlägen nicht beeindrucken. Er versuchte mich auf verschiedene Art und Weise abzuwimmeln (CD suchen, Samsung-Router! verwenden und so weiter). Insgesamt dreimal empfahl er mir doch die Google-Suche zu benutzen um an die Zugangssoftware zu kommen. Das ist eigentlich keine schlechte Idee von 1&1 seinen Kundenservice an die Google-Suche auszulagern, zumindest von der Kostenseite her ;-) Meiner Hartnäckigkeit geschuldet suchte der Berater dann in seinem Intranet sowie auf der Freenet-Seite und auch über Google nach einer Lösung. Da er mich aber auch nur auf die Freenet-Zugangssoftware für ISDN/Analogmodem verwies, konnte ich ihn nicht aus seiner Schuldigkeit entlassen. Es wurde mir dann nach den besagten 20 Minuten doch langsam langweilig, vor allen Dingen als er mir auch noch glaubhaft machen wollte, dass es zwischen Analog-Modem und DSL-Modem keinen Unterschied gibt – Modem ist Modem. Wahrscheinlich weiß er aber gar nicht, dass es für DSL auch wirkliche Modems gibt, die keine Router sind. 1&1 spricht ja auch immer von WLAN-Modems und findet das total lustig.

Nach diesem spaßigen Gespräch machte ich mich nun selbst mal ans Googeln. Nach einiger Zeit fand ich diese vielversprechende Seite. Der Link zu Freenet führte aber ins Leere, die Seite existiert wohl nicht mehr. Ein Glück gibt es die Wayback Machine und tatsächlich wurde auf dieser Seite beschrieben wie sich Benutzername und Kennwort für Freenet DSL über Windows-Breitbandverbindung zusammensetzen:

Benutzername: RealmDSL-Login (Der Realm lautet meist frn6/ oder so ähnlich)
Kennwort: PINPasswort

Das funktionierte und machte mich richtig froh, vor allen Dingen dass man auf die ätzend grüne Zugangssoftware von Freenet verzichten kann.

Die Auslagerung des Services von 1&1 an Google und Wayback wäre vielleicht doch eine echte Innovation. Schönen Gruß an Marcell D’Avis.

Brother MFC-9840CDW verliert Datum und Uhrzeit

23. Februar 2010

Das Brother Multifunktionsgerät MFC-9840CDW verliert nach kurzer Zeit (einige Stunden) ohne Strom die Einstellungen bezüglich Datum und Uhrzeit. Auf der Brother-FAQ-Seite wird empfohlen das Gerät immer am Stromnetz zu belassen. Bei einem Verbrauch von 38 Watt im Standby-Betrieb laut Brother-Spezifikation könnte man aber doch versucht sein das Gerät übers Wochenende, im Urlaub oder gar auch über Nacht abzuschalten. In der Regel ist ein Fax-Gerät zwar immer angeschaltet um Faxe empfangen zu können. Aber es gibt durchaus auch Szenarien in dem das Fax nur zum Senden verwendet wird, z. B. weil Fax-Empfang über einen Faxserver realisiert ist. So war es auch bei einem meiner Kunden. Da die Eingabe über das Bedienfeld nicht gerade komfortabel ist und auch über das Web-Interface einige Klicks und Eingaben zu tätigen sind, habe ich über eine Alternative nachgedacht. “Quick and dirty” kam mir dabei eine PHP-Lösung in den Sinn. Ich habe mir das Formular im Web-Interface angeschaut und dort den Parameter für das Setzen des Datums extrahiert. Das Datum wird bei Brother in Sekunden seit dem 01.01.1980 verlangt, nicht im üblichen Unix-Timestamp seit 01.01.1970. Daher ist hier etwas Umformung nötig. Um das Ganze soweit wie möglich zu automatisieren verwende ich das aktuelle Rechnerdatum (Datum des Servers auf dem PHP läuft). Weiterhin nutze ich die cURL-Funktionen von PHP um auch Benutzername und Passwort automatisch zu übergeben. Damit ist es dann nur erforderlich die PHP-Datei auf dem Webserver aufzurufen um das Datum zu setzen. Das lässt sich bequem über eine Verknüpfung zum Beispiel auf dem Desktop oder auch über einen Autostart-Eintrag realisieren. Natürlich braucht man im Netz auch einen Webserver der PHP ausführt. Das war bei meinem Szenario der Fall. Das Skript lässt sich sicher aber auch in eine andere Programmiersprache umstricken um die Installation eines Webservers zu umgehen. Denkbar wäre vbScript oder Javascript.
Nachfolgend poste ich den von mir verwendeten PHP-Code:

<?php

brothermfc9840CDW_datumsetzen("192.168.1.10");

function brothermfc9840CDW_datumsetzen($ipadresse, $benutzername = "admin", $passwort = "access")
{
$datum_1980 = mktime(0, 0, 0, 1, 1, 1980);
$datum_heute = mktime();
$datum_brother = $datum_heute - $datum_1980;
$chandle = curl_init();
curl_setopt($chandle, CURLOPT_URL, "http://". $ipadresse . "/fax/general_setup.html?kind=item");
curl_setopt($chandle, CURLOPT_POST, TRUE);
curl_setopt($chandle, CURLOPT_POSTFIELDS, "DateTime=".$datum_brother);
curl_setopt($chandle, CURLOPT_HTTPAUTH, "CURLAUTH_BASIC");
curl_setopt($chandle, CURLOPT_USERPWD, "".$benutzername.":".$passwort."");
curl_setopt($chandle, CURLOPT_RETURNTRANSFER, TRUE);
curl_exec($chandle);
curl_close($chandle);
}
?>

Den Funktionsaufruf in der ersten Zeile muss man mit den entsprechenden Parametern anpassen: IP-Adresse des MFC (erforderlich), Benutzername sofern abweichend vom Standard “admin” und Passwort sofern abweichend vom Standard “access”.

WPS – Wifi Protected Setup – Erster Kontakt – Voll daneben

17. Februar 2010

Gestern hatte ich meinen unfreiwilligen ersten Kontakt mit dem WPS-Feature an einem Speedport-WLAN-Router. Ich wollte einen Client im WLAN des Speedport W503V einbuchen. Der Client ist ein Intel-WLAN-Notebookmodul. Zum Einrichten verwendete ich die Intel-Software. Beim Verbinden verlangte die Intel-Software nun einen PIN (Device Identification) für das Gerät. Da es sich um eine englische Betriebssystemversion handelte, dachte ich zunächst dass es sich um den normalen WLAN-Schlüssel handeln könnte und ich die Übersetzung nicht so ganz hinbekommen hätte. Das funktionierte aber nicht. Ich konnte mich wenigstens darüber freuen, dass mein Englisch doch nicht ganz so übel ist. Nun schaute ich mir das Menü des Speedport an und fand dort den Punkt WPS. Dort war als Standardeinstellung die “Pushbutton”-Methode eingestellt. Ich habe WPS dann abgeschaltet und siehe da es funktionierte reibungslos. Es spricht für sich, dass WPS-Pushbutton eingestellt ist und der WLAN-Adapter aber WPS-PIN verlangt.

Mein Fazit: WPS ist aus meiner Sicht ein Feature, dass niemand braucht. Es ist ein weiterer “proprietärer Standard” im WLAN-Bereich (so wie Super-G, WLAN-Boost, WDS, etc.) der vielleicht funktioniert so lange man alle Komponenten vom selben Hersteller kauft. Wenn jemand nicht in der Lage ist ein WLAN regulär mit Netzwerkschlüssel einzurichten, sollte er vielleicht jemand fragen der sich damit auskennt. Ein grundlegendes Verständnis der Technik die man selbst einrichtet, halte ich schon für sinnvoll. Bisher bin ich dem WPS-Feature immer aus dem Wege gegangen und meiner erster Kontakt bestätigt mich dies auch so zu belassen.

Fehlermeldung beim Öffnen einer heruntergeladenen Datei

13. Februar 2010

Möglicherweise erhält man beim Öffnen einer von einem anderen Computer heruntergeladenen Datei die folgende Fehlermeldung:

Auf das angegebene Gerät, bzw. den Pfad oder die Datei kann nicht
zugegriffen werden. Sie verfügen eventuell nicht über ausreichende
Berechtigungen, um auf das Element zugreifen zu können.

Im ersten Moment denkt man vielleicht das Problem liegt an einem fehlgeschlagenen Download oder an fehlenden Dateisystemberechtigungen. Tatsächlich liegt dies aber oft an einem Sicherheitsfeature von Windows, welches die Ausführung der Datei blockt. Die auf den Windows-Serversystemen standardmäßig aktivierte verstärkte Sicherheitskonfiguration für Internet Explorer ist der Grund hierfür.

Um das Ausführen der Anwendung zu ermöglichen ruft man über Rechtsklick auf die Datei das Kontextmenü auf und wählt den Punkt Eigenschaften. Auf der Registerkarte Allgemein klickt man ganz unten bei Sicherheit nebem dem Text “Die Datei stammt von einem anderen Computer. Der Zugriff wurde aus Sicherheitsgründen eventuell geblockt” den Button “Zulassen” an.

Danach kann man die Datei ausführen.

DLT-V4 Bandlaufwerk S-ATA in Dell Poweredge T105

11. Oktober 2009

Heute möchte ich vom Einbau eines DLT-V4-Laufwerks und den damit verbundenen Tücken erzählen. Ich wollte ein Quantum DLT-V4 – Bandlaufwerk mit S-ATA-Anschluß in einen Dell Poweredge T105 – Server einbauen. Ich hatte schon einmal ein solches Laufwerk in einem Server “Marke Eigenbau” verbaut und dabei keine Probleme gehabt. Ich fand im Vorfeld auch keine Hinweise seitens Quantum auf mögliche Kompatibilitätsprobleme. Also ging ich davon aus dass S-ATA gleich S-ATA ist, was sich aber als Trugschluß erwies. Etwas stutzig wurde ich bereits als ich in der Laufwerksverpackung einen Zettel mit “!!ATTENTION!!” fand, in dem empfohlen wurde das Laufwerk an einem unabhängigen S-ATA-Anschluß zu betreiben und gleichzeitig einige S-ATA-Karten empfohlen wurden. Ich versuchte, da ich nun ohnehin keine S-ATA-Karte greifbar hatte, zunächst mein Glück am S-ATA-Port “D” des Dell-Mainboards. Es kam hier aber zu Problemen. NTBackup konnte das Medium nicht beschreiben und das Sage Dashboard von Quantum meldete “No supported Tape drive found”. Ich fand auf der Quantum-Website noch einen Hinweis zu prüfen, dass das Laufwerk nicht im PIO-Modus betrieben wird. Die Umstellung brachte aber auch keine Abhilfe. Auch ein Firmwareupgrade für das Laufwerk brachte nichts.
Ich musste nun also doch nach einer S-ATA-Karte Ausschau halten. Die auf der Liste in der Verpackung genannten Karten waren allerdings nicht mehr ganz aktuell. Ich konnte diese jedenfalls im Handel nicht mehr finden. Nach längerer Suche fand ich eine Karte mit Silicon Image Chipsatz Sil3114, die preislich auch akzeptabel war. Dieser Chipsatz war neben SIL3112 und SIL3124 auch auf der Liste genannt. Also habe ich diese gleich bestellt. Die weiteren auf der Liste angegebenen Karten Adaptec ASH 1205SA, SIIG SD-SATA3112-150R und Promise SATAII150 TX4 konnte ich im Handel nicht mehr finden. Nachdem ich auch noch einmal mit dem Quantum-Support gesprochen hatte, wurde mir erklärt dass die Liste auf Grund fehlender Aktualität von der Internetseite entfernt wurde. Seitens des Quantum-Supports wurden mir aber folgende kompatible Karten zusätzlich genannt: Adaptec 1220SA und 1225SA, Addonics ADSA3GPX1-2E, ADSA3GPX1-E und ADS3GX4R5-E. Von Adaptec gibt es auch einen Bericht zur Kompatibilität für 1220SA und 1225SA in welchem die Kompatibilität zum Quantum DLT-V4 bestätigt wird. Es finden sich bei Adaptec noch mehr Karten für die die Kompatibilität zum Quantum DLT-V4-Laufwerk bestätigt wird. Ich kann nun aber auch Kompatbilität der i-tec PCI SATA 150 RAID zum Quantum DLT-V4-Laufwerk bestätigen, denn mit dieser Karte funktioniert das Laufwerk einwandfrei.

Werbung 2.0 – Conrad.de nervt

22. September 2009

Der Elektronikversender Conrad Electronic setzt neuerdings eine ganz “pfiffige” Form der Werbung ein. Über gespeicherte Flashcookies werden auf den Werbebannern auf anderen Seiten die man besucht, die Produkte eingeblendet welche man sich bei Conrad angesehen hat. Das vermittelt mir irgendwie schon ein ungutes Gefühl, bezüglich Erstellung von Nutzerprofilen etc. Es ist zwar in der Online-Werbebranche wahrscheinlich Gang und Gäbe solche Nutzerprofile auch über Webseiten hinweg anzulegen. Wenn es einem aber auch noch so offensichtlich unter die Nase gerieben wird, nervt das schon etwas und irgendwie fühlt man sich fast so als hätte man die Kontrolle über den eigenen Rechner verloren. Die Flashcookies lassen sich nämlich auch nicht wie die normalen Cookies löschen, sondern werden in einem anderen Bereich gespeichert.
Der Speicherort unter Vista für die normalen Cookies ist: C:\Users\Benutzer\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Cookies, für die Flashcookies ist der Speicherort jedoch: C:\Users\Benutzer\AppData\Roaming\Macromedia\Flash Player\#SharedObjects. Diesen Ordner muss man also leeren um der penetranten Werbeform zu entfliehen. Will man den Flash-Cookies zukünftig gänzlich den Garaus machen, geht das lustigerweise nicht über eine lokale Einstellung, sondern nur online. Hier den Regler ganz nach links ziehen und alle Häkchen rausnehmen.

Problem mit VMWare Server 2

03. September 2009

Ich suchte seit einiger Zeit eine Lösung für ein Problem mit VMWare Server. Der VMWare Web Access ließ sich nicht starten. Das Problem lag an dem VMWare Host Agent Dienst (hostd). Dieser Dienst konnte nicht gestartet werden und quittierte mit folgender Fehlermeldung: “Der Dienst “VMware Host Agent” wurde mit folgendem dienstspezifischem Fehler beendet: 4294967295 (0xFFFFFFFF).”.
Komplette Deinstallation und Neuinstallation brachte keine Lösung, obwohl ich auch alle VMWare-Einträge aus der Registry gelöscht hatte. Ich hatte allerdings übersehen, dass zahlreiche Einstellungen zu VMWare auch unter C:\Benutzer\All Users\ gespeichert werden. Darauf wurde ich durch den Artikel aufmerksam. Die XML-Datei datastores.xml unter C:\Users\All Users\VMware\VMware Server\hostd war nicht valide und diese verhinderte den erfolgreichen Start des VMWare Host Agent Dienstes. Nachdem ich die datastores.xml mit der datastores.xml.default ersetzt hatte, war das Problem behoben.
Unter C:\Users\All Users\VMware\VMware Server sind auch zahlreiche Logfiles zu finden, die Auskunft über Probleme geben können.